Banning Contract Cheating at universities

Wissenschaftliches Arbeiten zu fördern ist Ziel der Zitier-Weise

Today, October 18th 2017, marks the Second International Day of Action against contract cheating. I am very happy to take part in this concerted event and make aware of various types of cheating amongst students. Since this is an international operation, unlike most of my previous blog posts this article will be in English. (foto: students taking life easy by cheating contracts?; © Fotolia No. 26358440S by creative studio) Student life Let’s face it – studying is hard, and I clearly don’t mean the partying part of it which can take its toll of course! 😉 From my own experience as a full-time student living on my own in a huge brand-new city with hardly any friends or contacts what so ever learing was a lot of work. And there were „distractions“ in the form of being forced to work part-time jobs, looking back I might also put it like that: it was poorly paid slave work, period! Also, family members falling seriously ill, living stressed out and unhealthy myself and friends committing suicide did not help my study efforts most of the time. It often was no fun. At all. When life hits you full on in the face, repeatedly, it can be all that tempting to give in to various „helpers“ and services floating around university life. Although I was not tempted myself cheating my way through university, I wondered every now and then if I am doing everything correctly, for instance when it happended that I needed… Lesen Sie hier weiter!

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Dem Ethos in den Wissenschaften auf der Spur (Rezension)

Diesen Herbst wird in meinem Blog viel über Literatur zu lesen sein. So auch heute, da ich Ihnen ein weiteres enorm spannendes Springer-Buch zu wissenschaftlicher Ethik bzw. dem “Ethos” präsentieren darf. Die zentrale Frage meiner Arbeit und in David Koepsells Sachbuch sind: Was darf einE WissenschafterIn eigentlich tun? Zwei Sätze aus Koepsells Einleitung blieben mir lange nach dem Lesen in Gedächtnis: „As a human institution, it [science] is fallible. As an institution embedded and dependend upon numerous other institutions, it is prone to pressures from those who are not necessarily „part“ of scientific endeavours per se.“ (Koepsell, 2017) Der Autor hat völlig recht, wenn er feststellt, dass wissenschaftliche Unredlichkeit ansich nichts Neues ist. Und er hat zudem auch recht, dass es nicht nur die Wissenschaft an sich schädigt, wenn es zu Unredlichkeit kommt, sondern dadurch auch das Ansehen der Wissenschaft in der Bevölkerung verletzt wird, gerade heutzutage, wo man sich über vieles so schneller informieren kann. Das alles hat weitreichenden Folgen, wie zum Beispiel weniger Gelder zu bekommen. „(…) this text embodies what I think is a way to discuss scientific integrity using cases but guided by a coherent philosophy which does not itself require ascribing to a particular ethical system.“ (Koepsell, 2017) Koepsell verspricht anhand von mehr oder minder berüchtigten Beispielen aus der Wissenschaftsgeschichte schlechte Entscheidungen von WissenschafterInnen zu analysieren und dadurch Anleitungen zu deren Vermeidung geben zu können.   (Abb.: Cover des vorgestellten Buches von D. Koepsell; (c) Springer) Die Gliederung Schon die Gliederung von Koepsells Buch ist… Lesen Sie hier weiter!

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Interview with founder of famous Russian academic NGO Dissernet

Andrei Rostovtsev, one of the founders of the NGO Dissernet

After years of numerous more or less openly announced suspicions and accusations of Russian businessmen and politicians have been fraudulently obtaining their university degrees, some people just about had it. Since plagiarism and fraud is a thread to all people working in academe and science, there must be a „cure“ found to end this decline in academic credibilty. So a group of scientists, journalists, anti-fraud activists and other volunteers came together in 2013 and founded the NGO „Dissernet“. In their aanifesto they declare their goals to be a clensing of the Russian academic system of all fraud, especially when it comes to plagiarism in dissertations and habilitations approbated since the 1990ies. I have had the pleasure to met my inteview partner Andrei Rostovtsev during the International Plagiarism Conference in Brno (Czech Republic) this spring. He is one of the founding fathers of „Dissernet“. Since 2013 he and his colleagues are eagerly working on reaching mentioned goals, and very successfully so! According to the „Dissernet“ website between 2013 and 2016 more than 5600 suspicious documents where checked and 1300 of those were so bad, the „Dissernet“ reports brought justice to the culprits. Prevention of plagiarism is a major part of my own profession since 2010. So it comes as no surprise whatsoever that I know of „Dissernet“ for a long while already and I am glad I finally have the chance to present their work on my blog!   What the Dissernet founder has to say – The interview Natascha Miljković… Lesen Sie hier weiter!

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Anleitungen für plagiatsfreies Editieren (Rezension)

„Against Plagiarism. A Guide for Editors and Authors“ von Yuehong (Helen) Zhang ist bei Springer in der Reihe „Qualitative and Quantitative Analysis of Scientific and Scholary Communication“ erschienen. Wie der Titel schon sagt, betrachtet dieses Buch die „Geisel Plagiat“ einmal nicht aus Hochschulsicht, sondern von Seiten der Wissenschafterinnen und Wissenschafter, die in Journalen die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten einreichen und der dort zuständigen EditorInnen.  (Abb.: Cover des vorgestellten Buches von Y. H. Zhang; (c) Springer Verlag) Der Einstieg in die Materie Da meine erste fachliche Sommerlektüre 2017 verspricht, mit praktischen Hilfestellungen gegen Plagiarismus aufzuwarten, bin ich reichlich nervös und sehe dem Unterfangen Rezension freudig entgegen. Die ersten, einleitenden Zeilen (der Editorin Sally Morris) lesen sich klar und einfach: Plagiarismus ist Diebstahl und Betrug, auch wenn der Text oder andere Elemente aus eigenen zuvor publizierten Werken stammen (Selbstplagiarismus). Wer mehr als ein paar Zeilen kopiert ohne entsprechende Angaben zu machen, könnte sich auch am Urheberrecht vergehen. Das Problem ist alt, aber Schuld ist heute natürlich das Internet, das kopieren so viel einfacher macht. Starkes Stück! Nur – wenn denn alles so klar und einfach ist, wieso sind wir dann immer noch nicht besonders weit gekommen in Sachen Plagiatsprävention?! Das frage ich mich jetzt und erwarte Aufklärung dazu in diesem Buch zu finden. Nur bis zum vierten Absatz dauert es dann noch, bis die leidige Textabgleichssoftware („Plagiatsprüfsoftware“) erwähnt wird, allerdings erfreulicherweise mit den Hinweisen, dass die Software nicht jede Form von Betrug finden kann, noch alle je erschienenen Texte als Vergleichsmaterialien vorliegen hat,… Lesen Sie hier weiter!

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Plagiatsprävention funktioniert nicht wie ein IKEA-Regalsystem

Ganz ohne irgendein berufliches Interesse kam mir dieser Gedanke, als ich gestern zur Entspannung am Nachmittag wahllos ein paar YouTube-Videos angesehen hatte. Eine YouTuberin machte ein Statement, das ich zunächst nicht wirklich beachtet hatte. Heute, einen Tag später, merke ich – dieser Spruch hat doch stark in mir resoniert! Sie sagte da ganz schnörkellos: Viele Menschen lieben IKEA, sie nicht. Manche Menschen mögen es eben einfach und „one size fits all“. Das ist ja auch viel günstiger, einfacher und besser kombinierbar. Sie aber liebe dennoch alte Möbel mit Individualität viel mehr, die ganz genau auf sie und nur sie und ihre Lebenssituation passen, und Geschichte in sich tragen. Es ist eben jeder Mensch anders! Jede und jeder lebt nur ein Leben und das ist ihres/seines, das keinem anderen Leben gleicht. Da passt eben ein System nicht unbedingt für jeden!   Wen sprechen wir mit Plagiatsprävention an? Umgelegt auf meine Arbeit mit Plagiatsprävention ist es ziemlich ähnlich: man darf keinesfalls alle Studierenden über einen Kamm scheren! In unserem Fall geht es allerdings nicht um Geschmack, persönliche Präferenzen und Befindlichkeiten Einzelner. Hier geht es um die Gesamtheit aller Beteiligten an einer Hochschule, also Studierende, Lehrende und Administration. Das wird man beim Designen der „Auswahl“ natürlich berücksichtigen müssen. Die Rollenverteilung ist hier freilich auch ein wenig anders gelagert: die „Angebote“ sind diverse Informations- und Lehrveranstaltungen sowie Beratungen zu wissenschaftlicher Literatur, wissenschaftlich Schreiben, korrekt Zitieren und Plagiate vermeiden aller Art. Die „DesignerInnen“ der Angebote sind Lehrende (interne wie externe) und die „Verkaufsräume“ dafür bietet… Lesen Sie hier weiter!

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