Plagiarismus ok? – Jobanzeige geriet zu leger

Wieder gibt es einen Gegenbeweis. Allen, die meinen, Plagiarismus ist doch klar (nicht ganz, lesen Sie dazu auch meinen Beitrag zu Definitionen) und die negativen Auswirkungen, die copy & paste haben kann, MUSS doch heutzutage schon jeder verstanden haben, lege ich diesen Link ans Herz.

 

Copy and Paste
(Abbildung “Buzzword Bingo: Copy and Paste” von “planeta”/Ron Mader @ Flickr)

 

Plagiarismus – leider doch nicht so klar

Anscheinend ist es doch noch nicht so ganz durchgedrungen. Dieses kanadische Jobinserat erregte diese Woche nämlich die Gemüter, nicht nur in Toronto.

 

“One must use proper English and if there is
need for plagiarism, then so be it, but citation
must be done in correct order.”

Ich dachte beim ersten Lesen “Was soll das denn?! Solche Scherzkekse!”. Vermutlich hat hier jemand die Handlung copy & paste mit Plagiarismus gleichgesetzt, denn die Notwendigkeit zu einer Zitation ist angeführt.

Naja, insgesamt wohl eine eher legere Jobanzeige! Auch im Journalismus gilt: die Geister, die man rief, wird man nur schwer wieder los, darum – besser nicht verschreien!

 

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(Bericht vom 30. Oktober 2013)

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Angst vor der Plagiatsprüfung durch Verbreiten von Medienberichten schüren?

Plagiatberichte verbreiten oder nicht beachten?!

Soll man Berichte über Plagiat- und ähnliche Skandale und die (angebliche?) Verunsicherung der Studierenden denn überhaupt in den Social Media-Kanälen teilen? Könnte sein, dass man dadurch dazu beiträgt, künstlich noch mehr Angst zu diesem Thema aufzubauen?   Ein auf meiner Facebook-Fanpage gepostetes Kommentar hat mich neulich auf diese Frage gebracht. Ich möchte sie hier gerne näher beleuchten und einige, mir wichtige Aspekte dazu anführen.   Angsthasen aufgepasst! Meine Motivation warum ich Plagiat-Links doch teile Schon seit einigen Jahren beschäftige ich mich hauptberuflich intensiv mit diesen Themen (wissenschaftliche Redlichkeit, Plagiate, Präventionsmaßnahmen), ihren Entstehungsgeschichten und Hintergründen.   Ich bin KEINE „Plagiatsjägerin“ und arbeite NICHT in und für Plagiat-Foren, weder namentlich noch anonym!   Ich bin der Meinung, dass  (auch, wenn es durchaus auch nicht so günstige Entwicklungen auf diesem Gebiet gibt, z.B. Rufmord durch als akademisches whistle blowing getarntes „Vernadern“, wie ich nicht müde werde zu betonen) es entscheidend für das Vorankommen Einzelner und der Hochschulen insgesamt ist, wenn man über diese Dinge offen spricht und sie diskutieren darf.   Ja, manche Einzelne haben vielleicht nun ein wenig Angst vor der Plagiatsprüfung, weil sie (noch) nicht genug darüber informiert wurden; andere mögen die Wichtigkeit des Themas wissenschaftliche Redlichkeit verleugnen. Doch die große Mehrheit ist interessiert mehr darüber zu erfahren!   Besonders auf Facebook sammle ich daher informative, manchmal auch ironisch gemeinte, Links, auf die ich während meiner Arbeit stoße. Es steht natürlich jedem frei diese zu lesen und gerne auch zu kommentieren. Oder eben nicht! Ich sehe das als Service an meinen… Lesen Sie hier weiter!

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Filmrezension “The Words” – Ghostwriting künstlerisch aufbereitet

Im Zuge eines jüngeren Facebook-Postings („Plagiate kosten Karrieren“) und meinen Vorbereitungen zu Konsequenzen von wissenschaftlicher Unredlichkeit für diverse Vorträge und Workshops, bin ich auch auf diesen Film aufmerksam geworden.     „The Words – by me.“ Alleine schon das ziemlich ungewöhnliche Thema für einen Hollywoodfilm, nämlich nicht-industrielles Copyright-Infringement und Ghostwriting, fällt auf. Außerdem besticht „The Words“ (2012) dann auch noch mit einem Cast wie aus dem ‘Who is Who’ der Hollywood-(Jung-)Stars.   Die Hauptrollen spielen der charismatische und meiner Meinung nach recht talentierte Bradley Cooper („Hangover“, „The Silver Lining Playbook“) und die ebenso bekannte Zoe Saldana („Avatar“, „Star Trek“) als junges Ehepaar Rory und Dora Jensen. Daneben kommen „alte“ Größen der Filmwelt (Jeremy Irons, Dennis Quaid), wie auch relativ bekannte NebendarstellerInnen (J. K. Simmons, Olivia Wilde) vor.   Die ansprechende story-in-story-in-story-Erzählweise mit dem Autor des Buches „The Words“, Dennis Quaid als Clay Hammond, bringt uns sofort mitten in das titelgebende Buch hinein: Ein junger Autor erhält eine Ehrung für sein neuestes Werk. Dann beginnt ein Rückblick auf den Werdegang dieses Autors. Naiv und in Klischees verhaftet, wie ein typischer Autor arbeitet und lebt (billige Absteige, billiger Wein, kein Geld), wurstelt sich Jensen genau so durch das Leben. Zunächst bleibt er erfolglos mit seiner Schriftstellerei, ist frustriert, borgt sich zum wiederholten Male Geld vom Vater und nimmt widerwillig einen Nebenjob an.   “The loudest sound of all – silence” Zu kämpfen hat Jungautor Rory mit den vielen Absagen der Verlage. Auch das gelegentliche Lob, das man ihm angedeihen lässt, ist außer… Lesen Sie hier weiter!

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mein Ö1-Interview – Plagiate vermeiden und feststellen

Eine Ankündigung

Mein kürzlich geführtes Radio-Interview für die Ö1-Sendung “Moment: Leben heute” wird am 30.1.2013 um 14:40 Uhr gesendet, Dauer 15 min.

Nach dem Sendetermin bleibt es noch für 1 Woche im Online-Portal von Ö1 zum Nachhören gespeichert.

mic
(Foto “mic” von Robert Bejil @ Flickr)

 

What else? Plagiarism it is!

Die Themen sind – klarerweise – Plagiate vermeiden und feststellen, als kleinen Einblick in meine Arbeitswelt.

Etwas sehr Seltenes, denn außer mir gibt es zurzeit keine freiberuflich tätigen PlagiatprüferInnen in Österreich mit dem Schwerpunkt Plagiatsprävention!
Hört doch auch kurz rein, wenn Ihr am 30. ein Ohr frei habt!

 

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(Bericht vom 18. Jänner 2013; zuletzt upgedated: 9. November 2013)

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Selbstständigkeit – meine Motivation zur eigenen Firma

Selbstständigkeit – meine Motivation zur eigenen Firma

Was man sich so alles selbst antut. Ich spreche nicht vom bald wieder bevorstehenden panikbehafteten Zahnarzt-Besuch oder dem äußerst schmerzhaften Beine harzen … Gründen tut nicht weh Nein, manches tut zwar nicht weh, ist mitunter trotzdem ziemlich mühsam und macht dennoch sehr viel Freude! Gründen! Wie ich darauf kam meine eigene Firma aufzubauen und wie man sich die Motivation erhält, könnt Ihr auch auf Xing auf den Seiten des Alumni Verbandes der Universität Wien nachlesen!   (Foto “Motivation quote” von photosteve101″ @ Flickr)   Ich kann mehr Irgendwann einmal, nach zahlreichen Nebenjobs als Studierende und einigen mittelfristigen Projektanstellungen, dachte ich mir – ich kann mehr! Das gab mir viel Antrieb, besonders: endlich einmal wirklich zeigen zu können was in mir steckt, rauskommen aus ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen, meine eigenen Fehler machen und daraus lernen dürfen(!), sich längerfristig auf ein Projekt konzentrieren zu können.   Happy Halloween! Eure “Plagiat-Tante” … *setzt sich Vampirgebiss aus echtem Plastik ein und grinst*    >:-)   Den Plagiatpräventions-Blog der Zitier-Weise als E-Mail lesen Mit einem Feed-Reader abonnieren   (Bericht vom 31. Oktober 2012; zuletzt upgedated: 9. November 2013) Email this page

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