Entspann Dich! Aber sofort! – Ferienzeit unter Druck

Kennt Ihr das auch? In sehr stressigen Phasen ertappe ich mich manchmal dabei “Fernsehschlafen” zu vollführen: ich sehe mir die Nachrichten oder einen Film an, eigentlich will ich danach noch am Computer weiterarbeiten, doch ich nicke schon währenddessen mehrfach weg. Also schalte ich den Computer aus und lege mich hin. Plötzlich bin ich wieder hellwach! Die Freude darüber ist doch sehr verhalten … Als letzten Ausweg schalte ich nach langem frustriertem Herumwälzen den Computer nochmal wieder ein, um mit “white noise” um mich herum (das leises Sausen der Lüftung des Computers, leise Filmmusik) einschlafen zu können. Meine allerallerletzte persönliche Notfall-Stress-Maßnahme, leider nicht wirklich erholsam! 🙁   Hirn aus und gute Nacht Entspannen gehört wie die Anspannung und einem gewissen Maß an Stress zum Leben dazu. Beides ist notwendig und sollte ausgewogen im Alltag vorkommen. Viele Menschen haben jedoch wie oben geschildert plötzlich Probleme mit der Konzentration oder dem Ein-, Durch- oder Ausschlafen, wenn sie (zu) viel zu tun haben. Das Rad im Kopf hört sich auch abends nicht zu drehen auf.     (Foto “relax” von “Twicepix” @ Flickr)   Schon als Kleinkinder erlernen wir eine gewisse Schlafhygiene durch unsere Eltern. Die Drohung von der nahenden Schlafenszeit war für unseren Körper ein durchaus sinnvolles und gesundes Signal sich auf das Schlafen einzustellen und zu entspannen (auch wenn man das als Kind natürlich absolut nicht so sah ;)). Als Erwachsene sehen wir in fixen Schlafzeiten oft keinen Sinn oder können sie aufgrund diverser Ursachen nicht einhalten.   Urlaub und Ferien. Tolle… Lesen Sie hier weiter!

So findest Du Deine Motivation! – Vortrag auf der Bildungsmesse BeSt3 in Graz

Entspannung finden

Teil 2/2 – Motivation   Neben “Gähn!” waren am Morgen meiner beiden Vorträge auf der BeSt-Bildungsmesse in Graz am Freitag 18.10. morgens die ersten menschlichen Laute “I wü ned ind Oabeit!”. Auf gut Deutsch – mein Mitmensch der Stunde war frühmorgens extremst unmotiviert.   Heut bleib ich mal länger liegen … ist meist nicht Wer kennt das nicht! Manchmal interessiert einen einfach nichts so richtig. Oder was völlig anders, das aber nicht in den Zeitplan des Lebens und besonders der Arbeitswelt passt. Man möchte einfach im Bett liegen bleiben und die Decke über den Kopf ziehen, egal was kommt. Wäre manchmal wirklich nicht schlecht! Folgen hat es zwar nicht immer, wenn wir unmotiviert sind oder faul, aber oft. Wirklich problematisch wird es, wenn man der eigenen Demotivation nachgibt und dadurch Wichtiges ignoriert oder vernachlässigt (wie z.B. den Arbeitsvertrag einzuhalten).   Einer muss Schuld sein – da Günter woars! Für SchülerInnen oder Studierende kommt die Unlust meist beim Lernen zum Tragen. Was umgangssprachlich faulenzen heisst, nennt sich auch Prokrastinieren. Schuld daran ist er – der innere Schweinehund namens Günter.   “Hätte ich doch früher zu lernen begonnen …” “Wenn nicht immer diese Störungen wären …” “Das kann ich auch morgen noch erledigen …”   Ja, das ist er wie er leibt und lebt, der Günter! Die innere Unlust, die Demotivation, das Faulenzen hat nämlich einen Namen. Die bittere Wahrheit – jedeR hat einen Günter in sich!   Ab in die Hundeschule mit dem inneren Schweinehund! Wenn man sich’s recht überlegt wird… Lesen Sie hier weiter!