Überarbeiten von Texten ist nicht nur Tippfehler ausbessern

Ich gestehe: ich bin ein Deadline-Schreiberling! Zeitdruck scheint für mich persönlich ein wichtiger Motivations- und Kreativitätsfaktor zu sein. Natürlich bin ich nicht immer knapp dran, aber ich ertappe mich doch gelegentlich beim Gedanken „Hättest Du besser mal früher begonnen!“. Zugegeben, ich muss generell mehr Texte als die Durchschnittsbürgerin produzieren (und liebe es zu schreiben!) und kann mich daher wohl besser einschätzen als ungeübte Schreibende. Mit etwas zeitlichem Abstand täte man sich auch beim Überarbeiten leichter, denn wie Sie gleich erfahren werden, sind viele Schritte durchzuführen. Ideen sammle ich laufend, auch zu Textbausteinen komme ich sehr leicht, da mir viele einfach zwischendurch einfallen. Die Ideen, die mir gut genug gefallen und nützlich erscheinen, bewahre ich auf. Dafür nutze ich zur Zeit „Evernote“, für fortgeschrittenere Schreibprojekte dann „Word“. Aus den Teilen entsteht irgendwann vielleicht tatsächlich einmal ein Text. Wenn nicht, bin ich auch nicht enttäuscht, denn ich nutze viele der gesammelten Elemente als Eigen-Inspiration für andere Projekte. An diesem Punkt möchte ich mir sehr bewusst keinen Stress erzeugen – nicht alles ist gut genug bzw. kommt zum besten Zeitpunkt! Nach diesen anfänglichen Schritten des Schreibprozess wird es anspruchsvoller für mich – und ganz allgemein für die meisten Schreibenden. Das Überarbeiten steht auch irgendwann einmal an und da happert es auch bei mir noch oft noch am Handwerklichen. Denn, überarbeiten von Texten ist eben nicht nur Tippfehler auszubessern! Und selbst von denen schlüpfen mir immer wieder einzelne Exemplare durch den Raster, hach. 😉 Ganz im Gegenteil, jetzt geht es um die Wurscht, darum,… Lesen Sie hier weiter!

Abschlussarbeit finalisieren – meine Tipps

Zurück aus der Sommerpause hat die Zitier-Weise gleich einmal einen Leckerbissen-Blogartikel für Studierende an der Hand!     Ich habe fertig! Zunächst einmal … Du hast Deinen Text nun ENDLICH fertig und großer Jubel bricht aus. Zu recht! Doch, ein paar Dinge müssen noch beachtet werden. Der blanke Text alleine reicht als Abschlussarbeit noch nicht aus! Hast Du das Titelblatt, die Zusammenfassung und das abstract, die eidestattliche/ ehrenwörtliche Erklärung, die Danksagung, die Literaturliste, das Abbildungs- und Tabellenverzeichnis, Fazit/ Ausblick und den Anhang auch schon erstellt!? Auch diese Teile gelten in beinahe jedem Fach als Standard in einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit und sind daher auch wichtig für einen guten Abschluss. Besonders bei den Verzeichnissen und Literaturlisten solltest Du sehr sorgfältig arbeiten, diese Textbausteine sind wichtig für andere Studierende und Forschende, die sich Deine Arbeit zu späterer Zeit eventuell einmal als Nachschlagewerk heranziehen und darin recherchieren müssen. Verweise auf falsche Seitenzahlen und mangelnde Beschriftungen wären dabei sehr störend.     Es wird wieder in die Hände gespuckt … Ungeachtet von Profi-Angeboten (Lektorat, Korrektorat und natürlich – wie in meinem Fall – Plagiatsprüfungen) kann man selbst auch noch so einiges zur Verfeinerung der Abschlussarbeit beitragen. Auch wenn es immer noch häufig geschieht: die erste Version Deiner Arbeit kannst Du keinesfalls einfach so abgeben! Den Text gekonnt zu überarbeiten ist eine Kunst für sich und bedarf einiger Übung. Vermeide vorallem Schachtelsätze und erkläre Fremdwörter immer (ggf. in einem eigenen Glossar am Ende der Arbeit). Gute Lesbarkeit und Verständlichkeit sind ebenso entscheidend wie inhaltlich korrekt zu… Lesen Sie hier weiter!