Was lässt Dich durchhalten? – Resilienz gegen Stress im Studium

Resilienz – ein Thema das mich schon sehr lange begleitet, ganz persönlich aber auch im Hinblick auf Studium bestehen, Berufswahl und Umorientierung hin zur Selbstständigkeit. Gerade macht in diversen Social Media-Kanälen dazu auch ein Link die Runde (obwohl ich es noch besser fände, wenn die Tipps positiv formuliert wären!). Auch eine kürzlich in der Aula der Wissenschaften in Wien abgehaltene Veranstaltung beschäftigte sich sehr öffentlichkeitswirksam mit dem Thema Resilienz-Forschung. Was mich bei der Veranstaltung wirklich erstaunte war die Unterrepräsentiertheit an jungen Leuten. Gerade in einer Zeit massiver Wandel – Schule zu Studium oder Job, mit Eltern zusammenleben zu neu und alleine in einer Großstadt, usw. – muss man doch am widerstandsfähigsten sein! Darum widme ich diesen Blogbeitrag der Quintessenz von Resilienz – also Widerstandsfähigkeit gegen Stress und Unbille des Lebens – aus der studentischen Sicht.   Stress lass nach! Als eine der belastendsten Effekte im alltäglichen Leben wird Stress beschrieben. Der kann durch diverse Faktoren zustande kommen (beschleunigtes Leben, ständig online sein, Perfektionismus, Prüfungsangst, Zukunftsangst, Mehrfachbelastungen durch jobben neben dem Studium, Krankheiten, usw.). Als Biologin kann man zu diesem Thema natürlich jede Menge schreiben. Mache ich hier aber nicht! Ich denke, jeder weiss, genau was mit Stress gemeint ist! Es ist jedenfalls NICHT einfach nur viel zu tun zu haben, sondern das Gefühl es nicht zu packen und dass einem das Arbeitspensum über den Kopf zu wachsen und zu ersticken droht. “Heute ist nicht mein Tag!“, diesen Spruch kennen Sie sicherlich! Leider verläuft eben nicht jeder Tag gleich gut. Gleichzeitig… Lesen Sie hier weiter!

Entspann Dich! Aber sofort! – Ferienzeit unter Druck

Kennt Ihr das auch? In sehr stressigen Phasen ertappe ich mich manchmal dabei “Fernsehschlafen” zu vollführen: ich sehe mir die Nachrichten oder einen Film an, eigentlich will ich danach noch am Computer weiterarbeiten, doch ich nicke schon währenddessen mehrfach weg. Also schalte ich den Computer aus und lege mich hin. Plötzlich bin ich wieder hellwach! Die Freude darüber ist doch sehr verhalten … Als letzten Ausweg schalte ich nach langem frustriertem Herumwälzen den Computer nochmal wieder ein, um mit “white noise” um mich herum (das leises Sausen der Lüftung des Computers, leise Filmmusik) einschlafen zu können. Meine allerallerletzte persönliche Notfall-Stress-Maßnahme, leider nicht wirklich erholsam! 🙁   Hirn aus und gute Nacht Entspannen gehört wie die Anspannung und einem gewissen Maß an Stress zum Leben dazu. Beides ist notwendig und sollte ausgewogen im Alltag vorkommen. Viele Menschen haben jedoch wie oben geschildert plötzlich Probleme mit der Konzentration oder dem Ein-, Durch- oder Ausschlafen, wenn sie (zu) viel zu tun haben. Das Rad im Kopf hört sich auch abends nicht zu drehen auf.     (Foto “relax” von “Twicepix” @ Flickr)   Schon als Kleinkinder erlernen wir eine gewisse Schlafhygiene durch unsere Eltern. Die Drohung von der nahenden Schlafenszeit war für unseren Körper ein durchaus sinnvolles und gesundes Signal sich auf das Schlafen einzustellen und zu entspannen (auch wenn man das als Kind natürlich absolut nicht so sah ;)). Als Erwachsene sehen wir in fixen Schlafzeiten oft keinen Sinn oder können sie aufgrund diverser Ursachen nicht einhalten.   Urlaub und Ferien. Tolle… Lesen Sie hier weiter!

Semesterende ist gleich akuter Lernstress

Kennt Ihr das auch: Man beschäftigt sich intensiv und über längere Zeit hinweg mit einem Thema und schon sieht und liest man (teilweise sogar vermeintlich) überall davon?!   Beware – learners ahead! Da ich in diesen letzten Wochen des Wintersemesters auf diversen Wegen in und um die Universitäten in Wien zuhauf Lernende in allen Zuständen gesehen habe, habe ich mich wieder lebhaft an meine Abschlussphase der Diplomarbeit erinnert. Die anatomischen Zeichnungen, die ich damals dabei war anzufertigen, sah ich plötzlich überall: In den Wolken ein Kiemendeckel-Umriss, Äste von Alleebäumen waren wie Kieferelemente geformt, usw. (Zur Erklärung – ich bin Zoologin und erforschte mehrere Jahre lang Fischknochen, das prägt! 😉   Bastelzeit auf den Baustellen Nun geht es mir wieder ähnlich! Zurzeit bereite ich einige Texte zu Plagiatsprüfung und Plagiatprävention für meinen Blog und den Newsletter vor (es fuchst an allen Ecken und Ende, denn die lektorierten Versionen verschwinden immer wieder im Nirvana), außerdem habe ich zu diesen Themen kürzlich auch ein Radiointerview gegeben und erarbeite einige Buchrezensionen. (Foto “Baustelle” von Andreas Datz @ Flickr) In einem geschäftlichen E-Mail bekam ich gerade Informationen zu P… Pflegefreistellung. Und was lese ich – „Mensch, cool, die haben was zu Plagiatsprüfung!“ Jedes Wort, das mit dem Großbuchstaben P beginnt, landet derzeit nämlich in meinem Hirn automatisch in der Kategorie „Das muss ich lesen/ wissen, weil da was zu meiner Arbeit steht“.   Multitasking ist ein alter Hut Was tun, wenn man in akutem Lernstress ist (oder so wie ich ein Thema das Denken bestimmt)?… Lesen Sie hier weiter!